Die Gedanken sind unglaublich mächtig!
Als wir uns ein paar Gedanken über unsere Gedanken gemacht haben sind wir auf zwei Ebenen gestoßen, die unser Leben mehr beeinflussen, als wir uns das jemals denken könnten.
Und damit haben wir schon den einen Punk getroffen, unsere Gedanken sind im Vergleich zu unseren anderen Fähigkeiten relativ limitierend. Wir können die ganze Tiefe des Lebens mit unseren Gedanken niemals erfassen.
Ist auch nicht der Job des Gehirns. Das ist für andere Dinge wichtig. Möchte man unser Gehirn mit einem Werkzeug vergleichen, wäre es verständlicher, dass jedes Werkzeug sein Einsatzgebiet hat. Wir gehen auch nicht mit einem Hammer auf eine Konservendose los. Nicht das passende. Und so geht es auch mit vielen wichtigen Themen unseres Lebens – unsere Ratio ist nicht immer geeignet. Aber eins nach dem anderen.
Die Gedanken sind unglaublich mächtig. Vor allem, wenn wir die sich selbst überlassen. Dann denken wir den ganzen Tag eventuell Dinge, die uns unter dem Strich mehr schaden als nützen. Wenn wir zum Beispiel, zu sehr in unserer Vergangenheit hängen und alles wiederkäuen, was da schieflief. Oder wir springen mit ähnlichem Gedankengut in die Zukunft und malen uns, als Sorgen verpackt, die grausamsten Szenarien aus.
Gedanken erzeugen Gefühle und diese sind dann als biochemischer Cocktail in unserem Körper zu finden. Sind wir gedanklich im Negativen verhaftet, brauchen wir uns nicht wundern, dass wir weniger glücklich sind als wir das gerne wären.
Wir sind das Ergebnis unserer Gedanken
Hier lohnt es, sich selbst beim Denken zu beobachten und einzugreifen, wenn wir merken das die Richtung nicht stimmt. Ja, das können wir und das dürfen wir auch! Schließlich sind wir die Chefin, der Chef in unserem System.
Fragt man erfolgreiche Menschen, dann ist das richtige Mindset immer wichtig. Das ist die Summe unserer Glaubenssätze und Geschichten, die wir uns über uns selbst erzählen. Wenn wir eine Sache mit der Einstellung angehen – "das kann ich nicht" oder "das konnte ich noch nie". Warum sollte dann etwas gelingen? Wir haben es gedanklich ja bereits kaputtgetreten, bevor wir es überhaupt angefangen haben.

Next Level - Gedanken für Fortgeschrittene
Aber es gibt noch einen next level. Das Einsteiger Level ist die Gedanken zu beeinflussen. Das nächste ist die Gedanken zu stoppen. Klingt einfach, ist es aber nicht im Geringsten. Die Stimme in unserem Kopf ist permanent auf Sendung. Alles wird kommentiert, alles wird bewertet.
Mach mal ein Test – versuche jetzt gleich für 5 Atemzüge nichts zu denken. Als erfahrene Yogini oder Meditierende machbar. Für die Meisten Menschen ist das ohne Übung nicht umzusetzen.
Aber genau in dieser kleinen Lücke zwischen den Gendanken kann etwas erfahren werden, was immer da ist aber durch die lauten Gedanken nicht durchkommt. Das, was schwer mit Worten zu beschreiben ist, das, was zu groß ist um es gedanklich zu erfassen. Reines Bewusstsein.
Das ist der Ort, an dem alles zusammenkommt. Wo wir mehr sind, als die kleinen, vom Ego konstruierten, Individuen. Es ist der Raum, in dem die unermessliche Fülle des Universums zu spüren ist. Da wo alle Wunder passieren. Wo wir begreifen, dass unsere Welt so viel mehr ist, als die Dinge, die wir uns mit den Sinnen erschließen können.
Das ist zu groß für dich?
Schade! Denke an das Mindset. Wenn du es dir nicht zutraust, wirst du da auch nicht hinkommen. Jeder von uns kann das. Es ist in uns allen drin. Trau dich!

