Schubladen im Kopf

Mental | 10. September 2023

Dein Körper spiegelt deine Gedanken! 

Manchmal stelle ich mir mein Gehirn als einen riesigen Schrank vor. Jeder Gedanke öffnet dabei eine der Schubladen. Darin ist dann alles zu diesem Thema abgelegt, unsere Gedanken, Erinnerung, die passenden Gefühle und auch die Verbindungen, die auf andere Schubladen verweisen, die bei der Gelegenheit gleich mit aufgehen. Da wir eine Menge Gedanken haben, gehen auch viele Schubladen auf.

Was wir oft nicht wissen, dass die Gefühle, die aus den Schubladen kommen sich im in unserem Körper verteilen. Das ist der biochemische Cocktail in uns.

Probiere es mal aus – denke an ein sehr peinliches Erlebnis in deinem Leben und spüre in dich hinein, was da aus der Schublade alles rauskommt. Bitte auch schnell wieder schließen, denn wir wollen diesen Cocktail nicht für den Rest des Tages in uns haben.

Wenn wir nicht aufpassen, dann lassen wir oft die Sorgen der Zukunft aus den Schubladen oder vergangene Dinge, die nicht so schön waren. Und dann wundern wir uns, warum wir weniger glücklich sind, als wir uns das wünschen.

Wir lassen unbewusst viele Sorgen und Probleme raus

und sind weniger glücklich als wir wollen

Dazu kommt noch, dass in unserem Kopf meist eine Menge los ist. Ständig werden Schubladen aufgerissen und dann wieder geschlossen und andere aufgerissen. Das kann man schön in Hirnscans sehen, wie die unterschiedlichen Netzwerke aufleuchten. Wir leben heutzutage in einer sehr überreizten Gesellschaft, weshalb die Anzahl der Schubladenbewegungen kontinuierlich ansteigt.

Yoga, Meditationen und Klangbäder

LADEN EIN, DEIN INNERES ZU ERFORSCHEN

Beim Yoga, Meditationen oder Klangbädern können wir uns ein wenig Zeit nehmen und uns beim Schubladenöffnen beobachten. Wenn es außen etwas stiller wird und wir die Antennen nach innen richten, erscheinen Dinge im Inneren ein bischen klarer.

Mit etwas Übung gelingt es uns dann immer weniger Schubladen aufgehen zu lassen. Und eines Tages können wir uns vielleicht als der ganze Schrank fühlen. Wir sind mehr der Raum, in dem alles geschieht ohne Identifikation.

Dann verbinden sich unsere Netzwerke im Gehirn und leuchten gemeinsam – das nennt man Gehirn Kohärenz. Ein schöner Zustand! Ein wenig wie schlafen und doch hellwach sein.

Eine große Veränderung ist, wenn wir etwas aufmerksamer mit den Schubladen wären. Wir könnten damit beginnen uns beim Denken zu beobachten. Erst wenn wir merken, was wir da alles rauslassen, können wir auch entscheiden, ob wir bestimmte Schubladen überhaupt öffnen wollen oder doch besser zulassen. Und wer weiß, vielleicht wären wir dann alle ein wenig glücklicher.

Weitere Artikel

23/03/2026 Mental
Sei keine davon
12/02/2026 Body
Nahrung zum Wohlfühlen

Neugierig? Hole dir ein kostenfreies ...

Das ist ein Fließtext für weiter Informationen zur Newsletter- oder Freebie-Eintragung. Ergänze hier wichtige Details.